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Wohnungskonzern Heimstaden

Der nächste Berliner Wohnungs­riese

Heimstaden wurde mit Protest in Berlin empfangen. Dabei verspricht das skandinavische Unternehmen, im Sinne der Mieterschaft zu handeln. Das Vorkaufsrecht der Bezirke wurde in einem Fall trotzdem umgangen.
Heimstaden wurde mit Protest in Berlin empfangen. Dabei verspricht das skandinavische Unternehmen, im Sinne der Mieterschaft zu handeln. Das Vorkaufsrecht der Bezirke wurde in einem Fall trotzdem umgangen.

Der neue Groß-Vermieter auf dem Berliner Mietmarkt verspricht, nur Gutes für die Mieter:innen zu wollen: „Ein Zuhause, auf das Sie sich verlassen können“, „eine offene Dialogkultur“ und „ein langfristiges, solides und angenehmes Klima” für alle Beteiligten. So steht es auf der Homepage des schwedischen Immobilienunternehmens Heimstaden, dessen Haupteigentümer die Investmentgesellschaft des norwegischen Multimilliardärs und Abenteurers Ivar Tollefsen ist und an dem schwedische Pensionsfonds Anteile halten. Das Unternehmen kam im vergangenen Jahr – und kauft weiter. Ende März gab Heimstaden bekannt, einen Gebäudekomplex mit 100 Wohnungen in Treptow-Köpenick erworben zu haben. Inzwischen besitzt Heimstaden 5540 Wohnungen in der Stadt.

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Artdirektion
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Text & Recherche
Moritz Wienert
Illustrationen
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Produktion
Nikolas Zöller
Datenvisualisierungen & Datenanalyse
Veröffentlicht am 28. April 2021.