Macht, Öl, Seltene Erden: Trumps neuer Rohstoff-Imperialismus

In Konkurrenz mit China drängen die USA weltweit auf Zugang zu strategischen Rohstoffen – notfalls gegen den Willen der betroffenen Länder. Karten und Daten zeigen, wo Öl und Mineralien zu Trumps Ziel werden.
In Konkurrenz mit China drängen die USA weltweit auf Zugang zu strategischen Rohstoffen – notfalls gegen den Willen der betroffenen Länder. Karten und Daten zeigen, wo Öl und Mineralien zu Trumps Ziel werden.

Iran, Venezuela, Kongo, Ukraine, Grönland: Trump greift in die Weltpolitik ein – mit Drohungen, Deals oder Militär. So unterschiedlich die Orte und Konflikte sind, das Muster ist das gleiche: Ressourcen sichern, China schwächen.

Ein wichtiger Rohstoff in Trumps Strategie: Öl. In Venezuela ging es Trump um Investitionen, das hat er betont: „Wir werden unsere sehr großen amerikanischen Ölkonzerne ins Land schicken." Die

Ölquellen
liegen nahe der Küste.

Das südamerikanische Land hat die größten

Ölreserven
der Welt. Die USA kommen gerade einmal auf Platz neun. Doch Venezuelas Rohöl hat eine Besonderheit ...

Anteil der Länder an weltweiten Ölreserven, in Prozent
Venezuela
17,5%
Saudi-Arabien
17,2%
Kanada
9,7%
Iran
9,1%
Irak
8,4%

Es ist schwer zu verarbeiten. Hinzu kommen politische Instabilität, veraltete Technik, Sanktionen. Deswegen

fördert
das Land so wenig des wertvollen Rohstoffs. Trump will das ändern. Venezuela ist ein Beispiel für eine Strategie, die er seit Amtsantritt verfolgt – auch an ganz anderen Ecken der Welt ...