Die russische Stadt Nowokuibyschewsk in der Region Samara wird nach Angaben des Regionalgouverneurs Wjatscheslaw Fedorischew von Drohnen angegriffen. Der staatliche Ölkonzern Rosneft betreibt in dem Gebiet die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk. Der Luftraum über Samara sei gesperrt worden, schrieb Fedorischew auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen. (Reuters)
Krieg in der Ukraine: Aktuelle Karten, Grafiken und Nachrichten zur russischen Invasion
Die Karte gibt einen möglichst aktuellen und sachlichen Überblick der Situation in der Ukraine. Sie zeigt, welche Gebiete russische Streitkräfte oder Separatisten großteils kontrollieren und welche Gebiete die Ukraine weiterhin verteidigen kann oder zurückerobert.
Die Entwicklung der Kämpfe
Genaue Informationen zur tatsächlichen Anzahl von Kämpfen, Beschuss und Schlachten am Boden zu bekommen ist extrem schwer. Die amerikanische Nichtregierungsorganisation ACLED wertet deshalb tausende Berichte zu Konfliktereignissen von verschiedenen ukrainischen und internationalen Quellen aus. Dazu kooperiert die NGO auch mit lokalen Projekten in der Ukraine, die Informationen vor Ort beisteuern. Das sind die letzten verfügbaren Zahlen:
Diese Erhebungen enthalten auch Informationen zur Art der Angriffe. Und es ist vermerkt, welche Kriegspartei wen angegriffen hat.
Live-Newsblog
Alle aktuellen Reaktionen, Entwicklungen und Verhandlungen zur Ukraine-Krise lesen Sie in unserem Nachrichtenblog:
Unweit der russischen Hauptstadt Moskau ist ein Mann durch eine Autobombe getötet worden. Die Explosion fand nach Angaben des Staatlichen Ermittlungskomitees gegen 5.30 Uhr Ortszeit (4.30 Uhr MESZ) in einem fahrenden BMW statt. Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, wobei offen gelassen wurde, in welche Richtung ermittelt wird. Informationen der Tageszeitung „Kommersant“ nach wurde die Bombe aus bis zu einem halben Kilogramm Sprengstoff unter dem Boden des Wagens angebracht.
Unbestätigten Berichten ukrainischer und russischer Blogger zufolge ist der Tote ein Oberst oder gar General der russischen Raketentruppen. Die mutmaßliche Adresse des 57-Jährigen in Balaschicha stand dabei bereits seit 2023 auf einer öffentlich einsehbaren Feindliste der Ukraine.
Im April 2025 starb bereits ein General des russischen Generalstabs in der Stadt am östlichen Stadtrand Moskaus durch eine Autobombe. Gegen Abend entschärften die Behörden zudem einen verdächtigen Gegenstand im Südwesten Moskaus durch eine gezielte Sprengung. (dpa)
In der russischen Kaukasus-Republik Dagestan ist es in der Stadt Kisiljurt zu Explosionen an einer Gaspipeline gekommen. „Nach vorläufigen Informationen kam es an einer Gasfernleitung mit einem Durchmesser von 1200 Millimetern zu drei Explosionen“, zitierte die Nachrichtenagentur Tass das regionale Katastrophenschutzministerium.
Informationen über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor, die Einzelheiten würden derzeit noch geklärt. In der Industriezone der Stadt brenne es, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Bürgermeisteramt. Das Feuer habe demnach offenbar eine Gasverteilerstation erfasst. (Reuters)

Unweit der russischen Hauptstadt Moskau ist ein Mann durch eine Autobombe getötet worden. Die Explosion fand nach Angaben des Staatlichen Ermittlungskomitees gegen 5.30 Uhr Ortszeit (4.30 Uhr MESZ) in einem fahrenden BMW statt. Es sei ein Verfahren eingeleitet worden, wobei offen gelassen wurde, in welche Richtung ermittelt wird. Informationen der Tageszeitung „Kommersant“ nach wurde die Bombe aus bis zu einem halben Kilogramm Sprengstoff unter dem Boden des Wagens angebracht.
Unbestätigten Berichten ukrainischer und russischer Blogger zufolge ist der Tote ein Oberst oder gar General der russischen Raketentruppen. Die mutmaßliche Adresse des 57-Jährigen in Balaschicha stand dabei bereits seit 2023 auf einer öffentlich einsehbaren Feindliste der Ukraine. Im April 2025 starb bereits ein General des russischen Generalstabs in der Stadt am östlichen Stadtrand Moskaus durch eine Autobombe. Gegen Abend entschärften die Behörden zudem einen verdächtigen Gegenstand im Südwesten Moskaus durch eine gezielte Sprengung.
Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen eine russische Invasion. Ukrainische Geheimdienste verüben immer wieder Anschläge auf russische Militärs und abtrünnige Ukrainer und dabei oft mit Autosprengsätzen. (dpa)
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat den Ausschluss seines Landes aus den Ukraine-Gesprächen im E3-Format mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisiert. Dies habe er auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Telefonat zu verstehen gegeben, sagte Tusk in Warschau, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete.
„Ich habe gesagt, dass aus polnischer Sicht Vereinbarungen, an denen Polen nicht beteiligt ist, von uns nicht respektiert werden“, sagte Tusk demnach. „Polen ist ein absolut unverzichtbares Bindeglied, um ernsthaft über die Zukunft der Ukraine und der Region zu sprechen.“
Merz, der britische Premier Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatten sich am Sonntag in London getroffen. Dort stimmten sie eine europäische Haltung zu Russland und zu Gesprächen über ein Kriegsende ab.
Merz unterrichtete nach eigenen Angaben am Dienstag Tusk über dieses Treffen. Tusk und er seien sich einig über den Kurs an der Seite der Ukraine, schrieb der Kanzler auf dem Portal X. „Wir werden weiter eng koordinieren – dieser Krieg muss jetzt ein Ende finden.“ (dpa)

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Estland mit den Ministerpräsidenten der nordischen und baltischen Staaten zusammengetroffen. In der Hauptstadt Tallinn nahm er als Gast am Gipfeltreffen der sogenannten NB8-Staaten teil. Zuvor war Selenskyj bereits zu Einzelgesprächen mit einigen der Regierungschefs und Estlands Staatspräsident Alar Karis zusammengekommen. Zu der Staatengruppe gehören Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Dänemark, Estland, Lettland und Litauen.
„Wir werden darüber beraten, wie wir die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärken, den Druck auf Russland erhöhen und Europa insgesamt sicherer machen können“, sagte der Gastgeber, Estlands Ministerpräsident Kristen Michal, vor den eintägigen Gesprächen in dem an Russland grenzenden Baltenstaat.
Die nordischen und baltischen Staaten zählen zu den größten Unterstützern der Ukraine, die sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion wehrt. Gemeinsam haben die acht Länder, von denen fünf an Russland grenzen, nach Angaben der estnischen Staatskanzlei bislang Hilfe im Wert von mehr als 42 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Gemessen an der Bevölkerungsgröße sei dies der weltweit höchste Beitrag pro Kopf.
Wiederholte Vorfälle mit ukrainischen Drohnen
Ein weiteres Gesprächsthema dürfte die Verhinderung von Vorfällen mit einfliegenden Drohnen sein. Im Zuge des Ukraine-Krieges sind bei Angriffen wiederholt fehlgeleitete ukrainische Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten und auch Finnlands eingedrungen und teils abgestürzt. Kyjiw hatte mit ihnen Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen. (dpa)
Die EU-Kommission will ehemalige russische Kämpfer daran hindern, in die EU einzureisen. Die Behörde schlägt vor, „allen Personen, die seit Beginn des Krieges in den russischen Streitkräften gedient haben, die Einreise in die Europäische Union zu verwehren“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel. Die Maßnahme ist Teil eines weiteren Sanktionspakets gegen Russland, das auch die russischen Öleinnahmen begrenzen soll.
So schlägt die Kommission vor, die automatische Anpassung des Ölpreisdeckels bis Januar 2027 auszusetzen. Der dynamische Ölpreisdeckel war eingerichtet worden, um den Höchstpreis für russisches Öl auch bei Preisschwankungen unter dem Weltmarktpreis zu halten. Angesichts der steigenden Ölpreise infolge des Iran-Kriegs will die Kommission diese Anpassung nun aussetzen, um eine Erhöhung der Preisobergrenze zu vermeiden.
Die Preisobergrenze für ein Barrel russisches Rohöl soll also vorerst bei 44,10 Dollar (rund 38,14 Euro) verbleiben. Zudem sollen 30 weitere Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte auf die Sanktionsliste gesetzt werden, die damit 662 Schiffe umfassen würde. Erstmals sollen auch Schiffe ins Visier genommen werden, die der Schattenflotte zuarbeiten, etwa beim Betanken oder bei anderen Dienstleistungen. Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, unter anderem das Öl-Embargo.
Weitere Sanktionen richten sich gegen das russische Bankensystem, den Kryptosektor des Landes sowie eine Reihe von Exportgütern, darunter Fisch. So sollen 31 weitere russische Banken der Sanktionsliste zugefügt werden sowie 20 weitere Banken, Krypto-Plattformen und Öl-Händler in Drittstaaten. Die Maßnahmen müssen nun noch von den 27 Mitgliedstaaten beschlossen werden. (AFP)
Unterstützungszahlungen
Ob die Ukraine langfristig eine Chance gegen die übermächtigen russischen Streitkräfte hat, hängt davon ab, wie viel Ausrüstung und finanzielle Unterstützung sie bekommt. Die folgende Grafik gibt einen Überblick, welche Staaten bisher wie viel Unterstützung leisten. Mehr dazu lesen Sie hier.
Folgen des Krieges
Seit der Invasion flüchten Menschen aus der Ukraine in die Nachbarländer. In manchen Ländern suchen bisher besonders viele Menschen Zuflucht: