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Roger Akelius im Interview

„Rot-Rot-Grün stiehlt Geld von leidenden Kindern“

Die von ihm gegründete Wohnungsfirma Akelius gilt als teuerster Großvermieter Berlins. Im Interview spricht der Gründer über Reichtum, Wohltätigkeit, Mietpreissteigerung und soziale Turbulenzen.
Die von ihm gegründete Wohnungsfirma Akelius gilt als teuerster Großvermieter Berlins. Im Interview spricht der Gründer über Reichtum, Wohltätigkeit, Mietpreissteigerung und soziale Turbulenzen.
Foto: Emelie Asplund

Mit der Strategie von Luxussanierungen ist das schwedische Wohnungsunternehmen in Berlin auf viel Widerstand gestoßen. Die hohen Neuvermietungen treiben den Mietspiegel in die Höhe, sagen die einen. Die Wohnungen werden nur modernisiert, damit die Mietpreisbremse nicht gilt, sagen andere. Und jetzt, wo der Mietendeckel gefallen ist: Müssen die hohen Schattenmieten komplett nachbezahlt werden?

Der Gründer des Unternehmens Roger Akelius hat in seinem Leben nach eigenen Angaben mehr als 7,5 Milliarden Euro erwirtschaftet, heute ist er 76 Jahre alt – und arbeitet noch immer. In der deutschen Öffentlichkeit äußerte er sich lange Zeit kaum. Doch auf Anfrage nach Stellungnahme zur aktuellen Tagesspiegel-Rechereche meldet er sich plötzlich umgehend zurück: erst in mehreren ausführlichen E-Mails. Schließlich ruft er per FaceTime zurück. Am 15. April 2021, wenige Stunden nachdem das Bundesverfassungsgericht den Mietendeckel gekippt hatte. Im Interview äußert er sich zu den Vorwürfen vieler Mieter:innen – und zu seiner Vorstellung von der Zukunft Berlins.

Herr Akelius, Sie besitzen 44.443 Wohnungen in zwölf Städten. Wie wohnen Sie selbst?

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Autor

Hendrik Lehmann
Interview
Veröffentlicht am 28. April 2021.