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A Female
Fight for the
Future

Viele afrikanische Gegenden und Bevölkerungs­gruppen sind schon heute stark vom Klima­wandel betroffen. Junge Frauen auf dem ganzen Kontinent suchen nach Lösungen.
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In Europa streiken Fridays for Future für eine Kehrtwende in der Klimapolitik. Frauen wie die schwedische Greta Thunberg oder die deutsche Luisa Neubauer haben inzwischen Kultstatus erreicht. Die bevorstehende Bundestagswahl soll zur Klimawahl werden, wenn das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels überhaupt noch möglich bleiben soll. Mit Wirtschaft und Politik verhandeln sie inzwischen auf internationalen Bühnen, wie viel Wandel in wie viel Zeit nötig ist – und wer es bezahlt.

Einige tausend Kilometer weiter im Süden sind 1,5 Grad Temperaturanstieg keine Modellrechnung mehr, sondern bereits überschritten. Dass Städte versinken, Landstriche austrocknen, Küsten abrutschen und die Landwirtschaft neue Pflanzen finden muss, ist in vielen afrikanischen Ländern schon Realität. Junge Frauen sind von den Folgen der Klimakrise dort besonders betroffen. An den internationalen Verhandlungstischen sitzen sie kaum. Oder sie werden hinterher aus dem Bild geschnitten, wie die ugandische Klimaaktivistin Vanessa Nakate.

Diese einjährige Recherche widmet sich den Frauen, die in afrikanischen Ländern gegen die Klimakrise kämpfen. Ihre Mittel des Protests sind oftmals andere. Von ihren Lösungen können wir lernen. In den kommenden Monaten finden Sie hier regelmäßig neue Portraits, Interviews, interaktive Visualisierungen der Klimafolgen und Reports vor Ort.

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Investition in die Zukunft
Mit dem Strom gegen den Strom
Südlich der Sahara leben fast 600 Millionen Menschen ohne Strom. Aida Schreiber will das ändern – und damit auch das Klima schützen.
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Wetterextreme, Über­schwemmungen, Dürre
„Was Uganda durch­macht, ist kein Scherz“
Leah Namugerwa ist 14, als sie in den Nachrichten zum ersten Mal die Folgen des Klimawandels sieht – und beschließt, dagegen zu kämpfen. Seitdem pflanzt die Uganderin Bäume.
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So viele Bäume wie möglich
Fatou Jeng lenkt die Klimabewegung in Afrikas kleinstem Land Gambia
Die Ökofeministin kämpft für die Rechte von Frauen, die von der Klimakrise betroffen sind. Mit ihrer Hilfe ziehen die jetzt vor Gericht.
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Unerhört engagiert
Vier Klima­aktivistinnen aus Afrika im Portrait
In Europa kämpfen Fridays for Future gegen den Klimawandel. In vielen afrikanischen Ländern ist er längst spürbar. Den Aktivistinnen von dort wird selten zugehört. Ein Anfang
Über das Projekt

Die globale Klimabewegung wird von jungen Frauen geprägt. Hierzulande stehen Aktivistinnen wie die Schwedin Greta Thunberg im Vordergrund - oder Luisa Neubauer, das deutsche Gesicht von “Fridays for Future”. Ihre Mitstreiterinnen aus Afrika werden oft übersehen, dabei sind ihre Länder schon heute viel stärker von der Klimakrise betroffen. Der Tagesspiegel wird im Rahmen eines Rechercheprojekts ein Jahr lang Klimaaktivistinnen aus Afrika begleiten. Wir schauen uns ihre Projekte vor Ort an, mit denen der Klimawandel bekämpft werden soll, aber auch den Versuch, über weltweite Netzwerke Druck auf die internationale Politik aufzubauen.

Dieses Projekt wird gefördert: Das Rechercheprojekt wird vom European Journalism Centre im Rahmen des European Development Journalism Grants Programms finanziert. Unterstützt wird dieses Programm von der Bill&Melinda Gates Stiftung.

Das Team

Die Recherche ist ein Teamprojekt von mehreren Fachredaktionen, Journalist*innen, Designer*innen und Entwicklern des Tagesspiegels. Hier sind einige von ihnen:

Eric Beltermann
Webentwicklung
Benedikt Brandhofer
Design
Cordula Eubel
Projektleitung & Recherche
Sidney Gennies
Projektleitung
Hendrik Lehmann
Digitale Redaktion
David Meidinger
Datenvisualisierung
Sinan Reçber
Text & Recherche
Paul Starzmann
Text & Recherche
Thomas Weyres
Artdirektion
Imke Wrage
Text & Recherche
Veröffentlicht am 19. Mai 2021.
Zuletzt aktualisiert am 29. November 2021.