KI-Tool zur Berlin-Wahl 2026

Stellen Sie den Wahlprogrammen jede Frage

Was wollen die Parteien gegen steigende Mieten tun, was gegen Lehrermangel? Stellen Sie Ihre Frage – unser Tool durchsucht die Wahlprogramme und stellt die Positionen aller Parteien nebeneinander.

Antworten aus den Wahlprogrammen, zusammengefasst mit KI

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Oder wählen Sie ein Thema

Der Tagesspiegel hat einen KI-Assistenten programmiert, der Ihre Fragen zu den Wahlprogrammen der Parteien zur Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 beantwortet. Hinterlegt sind die Wahlprogramme der Parteien. Sie können Stichworte oder konkrete Fragen eingeben. Sie möchten sich schnell über die unterschiedlichen Positionen zu wichtigen Themenfeldern informieren? Dann nutzen Sie die Buttons unterhalb des Eingabefensters.

Ein Tipp vorab: Je konkreter und inhaltlicher Ihre Frage ist, desto treffgenauer sind die Antworten. Fragen nach Bewertungen – zum Beispiel: „Welche Partei ist am besten?“ – liefern dagegen keine guten Ergebnisse. Der Vergleich bewertet die Parteien nicht. Er zeigt vielmehr, was sie jeweils in ihren Wahlprogrammen schreiben.

Was Sie über dieses KI-Tool wissen sollten

Die Zusammenfassungen sind KI-generiert und redaktionell nicht überprüft. Zu jeder Antwort liefert die KI jedoch die Textstelle aus dem jeweiligen Wahlprogramm.

Der Umgang mit KI ist experimentell, auch für uns. Wir haben das System ausgiebig getestet und mit Fachredakteuren weiterentwickelt, aber jede Antwort, die Sie sehen, entsteht in diesem Moment neu; niemand aus der Redaktion hat sie vorher gelesen. Sie kann Fehler enthalten. Wir empfehlen, die Textstellen im Zweifel mit den im Tool hinterlegten Original-Wahlprogrammen abzugleichen.

Weitere wichtige Informationen zu dem Tool

Wie funktioniert das Tool?

Grundlage des Tools sind die Wahlprogramme der Parteien zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026. Diese haben wir in einzelne Abschnitte zerlegt und maschinell erschließbar gemacht.

Wenn Sie eine Frage eingeben, prüft das System zunächst, wie sie zu verstehen ist und welche weiteren Begriffe dafür wichtig sein könnten. Zum Beispiel sucht es bei der Frage nach „Mieten“ auch nach Begriffen wie „Milieuschutz“ oder „Neubau“. So können Stellen entdeckt werden, in denen Ihre Suchbegriffe vielleicht gar nicht vorkommen, die aber für das Thema wichtig sind.

Anschließend bewertet ein zweites Verfahren, welche der gefundenen Textstellen tatsächlich zur Frage passen. Aus den besten Treffern formuliert das Sprachmodell die Zusammenfassungen, die Sie sehen. Es bekommt dabei ausschließlich diese Textstellen vorgelegt und ist angewiesen, im Zweifel lieber nichts zu sagen als etwas Unpassendes.

Innerhalb einer Partei stehen die Aussagen oben, die inhaltlich am besten zu Ihrer Frage passen. Dieses Modell kann sich irren, zum Beispiel, wenn eine Partei ein Thema in ungewöhnlichen Worten beschreibt oder wenn die Partei mehrere Themen mischt. Die Reihenfolge der Parteien untereinander ist immer dieselbe und hat nichts mit Relevanz zu tun.

Halluziniert diese KI?

Wir schätzen die Gefahr als gering ein. Das Sprachmodell greift nicht auf allgemeines Wissen zurück, sondern ausschließlich auf die gefundenen Textstellen. Es ist außerdem streng instruiert, eher keine Antwort zu geben, als sich Inhalte auszudenken.

Trotzdem kann es – wie bei bekannten KI-Chatbots auch – zu Halluzinationen kommen. Schreiben Sie uns gern an digital@tagesspiegel.de, wenn Ihnen Unregelmäßigkeiten oder Widersprüche auffallen. Wir bemühen uns, mögliche Probleme schnellstmöglich zu beheben.

Warum nutzen wir KI für dieses Projekt?

Die Wahlprogramme der Parteien sind lang und teils schwierig zu verstehen. In Überblicksartikeln können wir nicht jede konkrete Frage beantworten, die Sie vielleicht an die Programme haben. Wir sehen KI an dieser Stelle als ein gut geeignetes Hilfsmittel, um Ihnen einen einfachen, schnellen und zugleich umfassenden Eindruck zu verschaffen.

Welche KI-Modelle kommen zum Einsatz?

Das Tool kombiniert Modelle von drei Anbietern: das Google-Modell „Gemini 3.1 Flash Lite“, außerdem „Rerank 2.5“ und „Voyage 4“ von Voyage AI. Voyage AI ist ein weniger bekannter Anbieter von KI-Modellen, der zum US-amerikanischen Softwareunternehmen MongoDB gehört.

Die Voyage-Modelle sind keine Chat- oder Sprachmodelle, sondern spezialisiert auf sogenannte Retrieval-Modelle. Deren Aufgabe ist es, in Texten die richtigen Textstellen zu finden. Dafür bewerten sie semantische Ähnlichkeit und Relevanz. Die Zusammenfassungen und die Hervorhebungen in den Textstellen erzeugt „Gemini 3.1 Flash Lite“ von Google.

Zum Testen und Verbessern des Tools haben wir außerdem Modelle von Anthropic verwendet.

Was passiert mit Ihren Fragen?

Wir speichern die Fragen, die Sie stellen, intern ab. Das hat zwei Gründe: Erstens können so identische Fragen von anderen Nutzern schneller beantwortet werden. Zweitens hilft es uns zu verstehen, was Sie an den Wahlprogrammen interessiert. Wir speichern keine Namen, E-Mail-Adressen und keine IP-Adressen.

Feedback

Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gern an digital@tagesspiegel.de, zum Beispiel bei unpassenden Antworten.