Mit welchen Parteien haben Sie die größte Übereinstimmung? Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

Am 20. September wählen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Der Wahl-O-Mat hilft bei der Entscheidung.
Am 20. September wählen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Der Wahl-O-Mat hilft bei der Entscheidung.

Noch ist in Mecklenburg-Vorpommern nichts entschieden. Die aktuellen Umfragen deuten zwar auf einen Sieg der AfD hin. Die SPD hat zuletzt aufgeholt, liegt aber weiterhin dahinter.

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Aktuelle Sonntagsfragen
Quelle: Umfrageinstitute

Zeitgleich zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin und zwei Wochen nach Sachsen-Anhalt wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Derzeit regieren SPD und Linke in einer rot-roten Koalition. Nach aktuellen Umfragewerten hätte dieses Bündnis nach der Wahl keine Mehrheit mehr.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach Anfang August von einer „Richtungswahl“, die mit dieser Wahl anstehe.

Bei Ihrer persönlichen Wahlentscheidung kann Ihnen der Wahl-O-Mat helfen. Konkret kann das Tool der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) Wahlberechtigten helfen, ihre politischen Positionen mit denen der antretenden Parteien zu vergleichen.

Der Wahl-O-Mat ist allerdings nur als Orientierung zu verstehen – keinesfalls als Wahlempfehlung, wie die Bundeszentrale betont.

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Schritt für Schritt klicken sich Nutzende durch Thesen zu aktuellen politischen Themen und können dabei zwischen „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ wählen. Wem ein Thema besonders am Herzen liegt, der kann es doppelt gewichten.

Die Antworten werden anschließend mit den Programmen der zur Wahl zugelassenen Parteien abgeglichen: Die Partei mit den größten Übereinstimmungen steht im Ergebnis ganz oben, die mit den geringsten entsprechend ganz am Ende der Liste.

Woher kommen die Thesen?

Die Aussagen im Wahl-O-Mat erarbeiten der BpB zufolge Jung- und Erstwählende, Wissenschaftler und Verantwortliche der Bundeszentrale in mehreren Workshops. Basis sind die Wahlprogramme aller zugelassenen Parteien.

Anschließend gehen die Thesen an die Parteien, die sie beantworten und begründen können. Politikwissenschaftler checken, ob die jeweiligen Begründungen mit den Positionen der Parteien übereinstimmen.

Die abschließende Entscheidung, betont die BpB, liege immer bei den Parteien. Die Antworten der Parteien, die im Wahl-O-Mat am Ende ausgegeben werden, kommen also von den Parteien selbst.

Der Wahl-O-Mat geht zwischen zwei und vier Wochen vor der jeweiligen Wahl online. (mit dpa)