Mit welchen Parteien haben Sie die größte Übereinstimmung? Der Wahl-O-Mat zur Berliner Abgeordnetenhauswahl

Am 20. September wählen die Menschen in Berlin eine neue Landesregierung – 17 Parteien treten an. Der Wahl-O-Mat hilft bei der Entscheidung.
Am 20. September wählen die Menschen in Berlin eine neue Landesregierung – 17 Parteien treten an. Der Wahl-O-Mat hilft bei der Entscheidung.

Am 20. September wählt Berlin ein neues Landesparlament – und es dürfte knapp werden. Derzeit liefern sich CDU und Linke ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dicht gefolgt von der AfD.

Der Wahltrend für Berlin

Trend der Parteien in den letzten drei Monaten, gewichteter Durchschnitt aus Einzelumfragen , letzte Umfrage
wahlrecht.de, Civey, Stand

Die Wahlberechtigten haben zwei Stimmen, mit denen sie über die Zusammensetzung des Berliner Abgeordnetenhauses entscheiden (Erst- und Zweitstimme). Mit einer dritten Stimme entscheiden sie außerdem über die Bezirksparlamente, die sogenannten Bezirksverordnetenversammlungen.

Erstmals können auch Menschen ab 16 das Abgeordnetenhaus wählen. Bisher durften diese sich nur an der BVV-Wahl beteiligen. Bei der BVV-Wahl dürfen auch EU-Bürger, die in Berlin leben, ihre Stimme abgeben.

Insgesamt treten 17 Parteien an, viele davon mit umfangreichen Wahlprogrammen. Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) kann Wahlberechtigten helfen, ihre politischen Positionen mit denen der Parteien zu vergleichen.

Das Online-Tool ist allerdings nur als Orientierung zu verstehen – keinesfalls als Wahlempfehlung, wie die Bundeszentrale betont.

Berlin-Wahl 2026

Fragen Sie die Wahlprogramme

Fragen Sie die Wahlprogramme

Die Antworten kommen aus den offiziellen Programmen zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September.

Antworten sind KI-generiert auf Basis der offiziellen Wahlprogramme

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Wie funktioniert der Wahl-O-Mat?

Schritt für Schritt klicken sich Nutzende durch Thesen zu aktuellen politischen Themen und können dabei zwischen „stimme zu“, „stimme nicht zu“, „neutral“ oder „These überspringen“ wählen. Wem ein Thema besonders am Herzen liegt, der kann es doppelt gewichten.

Die Antworten werden anschließend mit den Programmen der zur Wahl zugelassenen Parteien abgeglichen: Die Partei mit den größten Übereinstimmungen steht im Ergebnis ganz oben, die mit den geringsten entsprechend ganz am Ende der Liste.

Woher kommen die Thesen?

Die Aussagen im Wahl-O-Mat erarbeiten der BpB zufolge Jung- und Erstwählende, Wissenschaftler und Verantwortliche der Bundeszentrale in mehreren Workshops. Basis sind die Wahlprogramme aller zugelassenen Parteien.

Anschließend gehen die Thesen an die Parteien, die sie beantworten und begründen können. Politikwissenschaftler checken, ob die jeweiligen Begründungen mit den Positionen der Parteien übereinstimmen.

Die abschließende Entscheidung, betont die BpB, liege immer bei den Parteien. Die Antworten der Parteien, die im Wahl-O-Mat am Ende ausgegeben werden, kommen also von den Parteien selbst.

Der Wahl-O-Mat geht zwischen zwei und vier Wochen vor der jeweiligen Wahl online. (mit dpa)