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Bundestagswahl 2021

Wahlumfragen im Live-Überblick

Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Außerdem werden 2021 gleich sechs Landesparlamente neu gewählt. Alle Zahlen und Fakten zum Superwahljahr.
Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Außerdem gibt es 2021 gleich sechs Landtagswahlen. Alle Zahlen und Fakten zum Superwahljahr.

Auf der interaktiven Grafik können Sie die aktuellen Umfragewerte zur Bundestagswahl im Detail erkunden. Klicken Sie auf einen Parteinamen, um die jeweilige Kurve hervorzuheben oder auszublenden! Wenn Sie ein anderes Umfrageinstitut auswählen wollen, können Sie das unterhalb der Grafik tun. Und wenn Sie sich stattdessen für die Wahlergebnisse seit 1949 interessieren, können Sie von Umfragewerten auf historische Wahlergebnissen umschalten. Im Verlauf der nächsten Monate werden Sie hier immer weitere Informationen finden.

Die Bundestagswahl 2021 wird anders

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wird unter Pandemiebedingungen gewählt. Das wird nicht nur die Wahlentscheidungen beeinflussen, sondern auch den Anteil der Briefwähler:innen signifikant erhöhen. Dadurch wirken sich Änderungen der Wahlpräferenz kurz vor der Wahl nicht mehr so stark aus. Denn viele Stimmen sind da bereits abgegeben.

Für die SPD wird Olaf Scholz antreten, die Grünen haben angekündigt eine:n Kanzlerkandidat:in zu nominieren. Für die Union wird Angela Merkel nicht mehr antreten. Bisher hat die Union noch immer keine:n Kanzlerkandidat:in festgelegt.

Die Ergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz

Im Jahr 2021 findet nicht nur die Bundestagswahl, sondern auch Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz am 14. März, in Sachsen-Anhalt am 6. Juni und in Berlin und Thüringen am 26. September, dem Tag der Bundestagwahl, statt.

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In Baden-Württemberg konnten die Grünen ihren Vorsprung vor der CDU weiter ausbauen. Mit dem Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann kamen die Grünen auf 32,6 Prozent der Stimmen. CDU und SPD verloren leicht. Außerdem ziehen die FDP (10,5 Prozent) und die AfD (9,7 Prozent) in den neuen Landtag ein.

In Rheinland-Pfalz kann Ministerpräsidentin Malu Dreyer erneut den größten Stimmenanteil erringen. Die SPD verliert leicht um einen halben Prozentpunkt und kommt auf 35,7 Prozent. Die Union verliert etwa vier Prozent und landet bei 27,7 Prozent der Stimmen. Die Grünen dagegen gewinnen im Vergleich zur letzten Landtagswahl vier Prozent hinzu und kommen auf 9,3 Prozent. Neben AfD (8,3 Prozent) und FDP (5,5 Prozent) werden auch die Freien Wähler eine Fraktion im neuen Landtag bilden, die mit 5,4 Prozent der Stimmen erstmals in den rheinland-pfälzischen Landtag einziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Eric Beltermann
Datenaufbereitung, Webentwicklung und Text
Benedikt Brandhofer
Artdirektion
Veröffentlicht am 24. März 2021.